Grit Mehlhorn, Bernhard Brehmer (Hrsg.), Potenziale von Herkunftssprachen. Sprachliche und außersprachliche Einflussfaktoren, Tübingen, Stauffenburg

Grit Mehlhorn / Bernhard Brehmer (Hrsg.)
Potenziale von Herkunftssprachen
Sprachliche und außersprachliche Einflussfaktoren


 

Band 14, 2018, 295 Seiten, kart.
EUR 49,80
ISBN 978-3-95809-141-2
Reihe: Forum Sprachlehrforschung

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Im Mittelpunkt des Bandes steht die Frage, wie die Potenziale von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen adäquat erfasst, gefördert und in den familiären und schulischen Alltag eingebracht werden können. In verschiedenen thematischen Blöcken werden folgende Fragen behandelt:

1) Wie entwickelt sich die sprachliche Kompetenz von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund – sowohl im Hinblick auf die Herkunftssprache als auch auf die Umgebungssprache Deutsch? Welche Rolle spielen dabei der sprachliche Input durch die Eltern sowie andere sprachliche wie außersprachliche Faktoren?

2) Wie nehmen die mehrsprachigen Jugendlichen selbst, aber auch ihre Eltern die Potenziale ihrer Mehrsprachigkeit wahr? Inwiefern beeinflussen diese Wahrnehmungen auch Maßnahmen, die zur Förderung oder aber auch zur Aufgabe der Herkunftssprache als Familiensprache führen? Wo stößt die Förderung der Herkunftssprache innerhalb der Familien an ihre Grenzen?

3) Wie beeinflussen sich die Kompetenzen in der Herkunfts- und Umgebungssprache wechselseitig? Lassen sich Aspekte des positiven Transfers von sprachlichem Wissen aus der Herkunfts- in die Umgebungssprache beobachten (oder umgekehrt)? Wie wirkt sich die Mehrsprachigkeit auf die Sprachbewusstheit der Kinder aus?

4) Mit welchen Maßnahmen können Bildungsinstitutionen die sprachlichen Potenziale ihrer Schüler/innen fördern? Welche Rolle spielt der herkunftssprachliche Unterricht für die Entwicklung der Herkunftssprache und die Wahrnehmung sprachlicher Potenziale?

Der vorliegende Band vereint empirische Beiträge aus der Herkunftssprachenforschung, die den Spracherwerb sowie Einstellungen von bilingual aufwachsenden Kindern und deren Eltern untersuchen. Die Autorinnen und Autoren präsentieren dabei Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten. In den Beiträgen sind insbesondere die Herkunftssprachen Russisch und Polnisch, aber auch Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Slowenisch und Türkisch vertreten. Da auch didaktische Schlussfolgerungen gezogen und Überlegungen zur Nutzung der sprachlichen Potenziale in der familiären, schulischen und institutionellen Praxis angestellt werden, richtet sich der Band neben Wissenschaftlern auch an Akteure aus Bildungsinstitutionen und Bildungspolitik, die sich mit der Förderung und der Nutzung von Potenzialen mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher beschäftigen.

Ein Inhaltsverzeichnis zum Band finden Sie hier.

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